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Feldsalat mit Feigen und Ziegenkäse: Feigen-Dressing und Haselnüsse

Vier getrocknete Feigen, zwei Aufgaben: Zwei werden eingeweicht und zum Dressing püriert, zwei kommen in Streifen auf den Salat. Dazu Ziegenkäse und geröstete Haselnüsse.

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KI-generiertes Bild: Feldsalat mit Feigenstreifen, Ziegenkäse und gerösteten Haselnüssen auf einem flachen Teller
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Gesamtzeit
30 Minuten
Arbeitszeit
20 Minuten
Portionen
2 Portionen
Schwierigkeit
Einfach
Zum Rezept

KI-gestützt erstellt, redaktionell geprüft und freigegeben. Fotos: KI-generiert. Verantwortlich für den Inhalt nach § 18 Abs. 2 MStV: Snackberries GmbH, Ali Ghosairi, Mary-Astell-Str. 1, 28359 Bremen

Salat mit Feigen und Ziegenkäse steht in den meisten Rezepten im Spätsommer auf dem Tisch, wenn es frische Feigen gibt. Im November gibt es die nicht mehr – dafür hat Feldsalat gerade Saison. Dieses Rezept löst das mit getrockneten Feigen, und zwar doppelt: Zwei wandern eingeweicht und püriert ins Dressing, zwei in Streifen auf den Salat. Dazu trocken geröstete Haselnüsse und kalter Ziegenkäse.

Warum getrocknete Feigen hier besser sind als frische

Frische Feigen haben von August bis Oktober Saison. Danach ist die Ware oft fest, mehlig oder wässrig – genau das, was ein Salat nicht braucht. Beim Trocknen wandert Wasser aus der Frucht, Zucker und Aroma rücken dichter zusammen. Übrig bleibt ein zäh-saftiges Fruchtfleisch, das sich in schmale Streifen schneiden lässt und im Dressing nicht zerfällt.

Auf die Art des Trocknens kommt es dabei an. Klassisch getrocknete Feigen sind weich und biegsam. Gefriergetrocknete Früchte sind das Gegenteil: knusprig und leicht, sie brechen beim Schneiden und saugen sich im feuchten Salat innerhalb von Minuten voll. Du brauchst hier die weiche Sorte – was die beiden Verfahren unterscheidet, steht im Beitrag Gefriergetrocknet oder getrocknet.

Und noch eine Aufgabe übernimmt die eingeweichte Frucht: Sie süßt das Dressing, damit die Säure des Essigs nicht sticht. Die Feigen Natural bringen dafür von Natur aus Zucker mit. Dasselbe tut getrocknete Mango im Kürbis-Curry mit Mango und gerösteten Cashewkernen – in einer herzhaften Soße.

Die getrocknete Feige arbeitet hier doppelt: püriert im Dressing und in Streifen auf dem Salat.

Das Feigen-Dressing: zwei Feigen und ein Stabmixer

Zehn Minuten in heißem Wasser reichen, damit die Würfel weich werden – prall aufquellen müssen sie dafür nicht. Die Fasern geben nach, und erst dann lässt sich die Feige fein pürieren – trocken bleibt sie faserig. Das Erkennungszeichen: Eine Gabel muss ohne Widerstand durch ein Würfelchen gehen.

Danach kommt alles ins hohe Gefäß und wird mit dem Stabmixer püriert, das Öl zum Schluss in dünnem Strahl. Der Teelöffel Senf ist dabei nicht nur Geschmack – Senf hält Öl und Wasser zusammen. Die Hauptarbeit macht hier allerdings das Fruchtpüree selbst: Seine Fasern legen sich um die Öltröpfchen und halten sie fest, und genau davon wird das Dressing sämig. Fertig ist es, wenn es am Löffelrücken haftet statt abzulaufen.

Die rote Zwiebel teilt sich den Essig mit dem Dressing. Sie zieht zehn Minuten darin: Danach ist die beißende Schärfe weg, die Ringe sind leicht glasig und säuerlich-mild, und der Essig hat Zwiebelaroma aufgenommen. Du hebst die Ringe heraus und gibst den Essig ins hohe Gefäß zu den Feigen. Eine Flüssigkeit, zwei Aufgaben – und der zarte Feldsalat bekommt keine rohe Zwiebel ab.

Haselnüsse für den Salat: rösten und häuten

In die Pfanne kommt kein Öl. Die Haselnusskerne Römer bringen genug eigenes mit – die Produktseite nennt 64 Gramm Fett je 100 Gramm –, und zusätzliches Fett würde sie fettig machen, statt sie zu rösten. Mittlere Hitze, eine einzige Schicht, ständig schwenken: Nach fünf bis acht Minuten duftet es nussig und die braune Haut wird rissig. Dann müssen die Kerne sofort auf einen Teller, denn im heißen Eisen rösten sie nach. Verlässlicher als jede Uhr sind Geruch und Farbe, weil Pfanne, Herd und Menge überall anders sind.

Gehäutet wird danach, nicht vorher – nach dem Rösten löst sich die Haut am leichtesten. Sie enthält Bitterstoffe, sogenannte Tannine, und schmeckt deutlich herber als der Kern; in einem Salat mit süßer Frucht fällt das auf. Leg die noch warmen Kerne in ein Küchenhandtuch, schlag es zu und reibe sie kräftig gegeneinander: Die Haut geht in Flocken ab, und was dranbleibt, darf dranbleiben.

Gehackt wird erst, wenn die Kerne kalt sind – warm schmieren sie und werden am Messer ölig. Und nicht zu fein: Viertel sind richtig. Alles hier hat ein Ziel, nämlich Nussstücke, die man im Salat noch beißt.

KI-generiertes Bild: Geröstete, gehäutete Haselnusskerne mit losen Hautstücken auf einem Küchentuch, daneben getrocknete Feigen
Erst rösten, dann häuten, dann hacken. Bild: KI-generiert. Dein Ergebnis kann anders aussehen.

Ziegenkäse und Feldsalat: worauf es ankommt

Zwei Arten Ziegenkäse passen hier. Ein Ziegenfrischkäse aus der Rolle ist mild und zerbricht auf dem Teller in Stücke, die sich mit dem Dressing verbinden – cremig. Ein milder halbfester bleibt in Form, schmeckt deutlicher und setzt mehr Kontrast gegen die süße Feige. Was nicht funktioniert, ist lang gereifter, harter Ziegenkäse: Er ist so dominant, dass von Feige und Nuss nichts übrig bleibt, und er zerbricht nicht, sondern splittert.

Beim Feldsalat ist das eigentliche Thema der Sand. Er sitzt tief zwischen den Blättern am Wurzelansatz, und wer den Salat nur abspült, isst ihn mit. Deshalb kommt er in eine Schüssel mit kaltem Wasser, wird vorsichtig bewegt – und dann herausgehoben, nicht abgegossen. Der Sand bleibt am Boden, und du wiederholst das, bis der Schüsselboden sauber bleibt. Heimischer Feldsalat hat von Oktober bis Dezember Hauptsaison, schmeckt mild und nussig und hat einen zarten Biss – so beschreibt es das Bundeszentrum für Ernährung (Stand: 12. November 2025), das zum Waschen genau dieses Herausheben empfiehlt.

Mengen für 2, 4 und 6 Portionen

Der Salat rechnet sich je Portion, das Dressing nicht: Ein Ansatz ergibt etwa 150 Milliliter und reicht für zwei bis vier Portionen. Essig, Senf, Öl und die halbe Zwiebel gehören zum Ansatz und wachsen nur mit ihm.

Portionen Feldsalat Feigen für den Salat Haselnusskerne Römer Ziegenkäse Dressing
2 als Hauptgericht 150 g 40 g (etwa 2 Feigen) 40 g 120 g 1 Ansatz, etwa die Hälfte bleibt übrig
4 als Hauptgericht 300 g 80 g (etwa 4 Feigen) 80 g 240 g 1 Ansatz, geht komplett auf
6 als Hauptgericht 450 g 120 g (etwa 6 Feigen) 120 g 360 g 2 Ansätze

Für den Einkauf gerechnet: Ein Durchgang für zwei Portionen braucht 80 Gramm Feigen Natural – 40 für den Salat, 40 für den Ansatz – und 40 Gramm Haselnusskerne Römer. Bei den Feigen deckt die 250-Gramm-Packung damit drei Durchgänge, 500 Gramm sechs und ein Kilo zwölf; bei den Haselnusskernen sind es sechs, zwölf und fünfundzwanzig. Eine Feige wiegt etwa 20 Gramm, je nach Größe 15 bis 25 – ein Richtwert, verbindlich ist die Grammangabe.

KI-generiertes Bild: Feigen-Dressing wird aus einem Löffel über den angerichteten Feldsalat mit Ziegenkäse gegeben
Erst der Salat mit drei Esslöffeln Dressing, dann die Beläge, dann ein bis zwei Esslöffel darüber. Bild: KI-generiert. Dein Ergebnis kann anders aussehen.

Wenn etwas schiefgeht

Wenn … dann …
das Dressing faserig oder stückig bleibt waren die Feigen noch zu fest. Lass sie zehn Minuten länger im warmen Wasser quellen und mixe eine Minute länger. Hilft das nicht, streich das Dressing durch ein feines Sieb.
das Dressing zu dick zum Angießen ist gib esslöffelweise warmes Wasser dazu und mixe kurz nach. Ist es umgekehrt zu dünn, weich zwei Würfel von den Feigen für den Salat zehn Minuten ein und püriere sie hinein.
die Haselnüsse bitter schmecken war die Hitze zu hoch oder sie lagen nach dem Rösten noch in der Pfanne. Nimm die Hitze zurück und schütte sie sofort auf einen Teller; die dunkelsten Hautstücke abzureiben hilft zusätzlich.
der Salat nach zwei Minuten flach liegt war es zu viel Dressing oder zu früh. Drei Esslöffel auf 150 Gramm Feldsalat reichen, und angemacht wird erst, wenn die Teller bereitstehen.
die Zwiebel noch scharf schmeckt war sie zu dick gehobelt. Hauchdünne Ringe ziehen in zehn Minuten durch, dickere brauchen eine halbe Stunde.

Austauschen, vorbereiten, aufbewahren

Das Grundgerüst aus weicher Trockenfrucht, geröstetem Kern und Käse trägt auch andere Besetzungen. Was sich dabei ändert:

Wenn du tauschst ändert sich darauf musst du achten
getrocknete Feigen gegen getrocknete Aprikosen Das Dressing wird heller und fruchtig-herb statt karamellig. Getrocknete Aprikosen sind oft geschwefelt. Dann gehören Schwefeldioxid und Sulfite in den Allergenhinweis.
getrocknete Feigen gegen entsteinte Datteln Alles wird dunkler, deutlich süßer und das Dressing dicker. Nimm weniger Frucht oder einen halben Esslöffel Essig mehr, sonst kippt es ins Süße.
Haselnüsse gegen Walnüsse Der Biss wird weicher, der Geschmack herber. Walnusshälften sind dünner und brauchen nur drei bis vier Minuten; sie werden früher bitter.
Haselnüsse gegen ganze Mandeln Milder und fester, die Stücke bleiben kantig. Ganze Mandeln brauchen sieben bis neun Minuten in der Pfanne.

Vorbereiten lässt sich fast alles, nur nicht der fertige Salat. Das Dressing bewahrst du im geschlossenen Schraubglas im Kühlschrank auf und verbrauchst es innerhalb von drei Tagen; es setzt sich ab, also vorher kräftig schütteln. Die gerösteten, gehackten Haselnüsse bewahrst du luftdicht bei Raumtemperatur auf und verbrauchst sie am besten innerhalb von zwei Tagen – danach lassen Aroma und Biss nach, denn gehackte Kerne werden schneller ranzig als ganze. Gewaschenen, trocken geschleuderten Feldsalat wickelst du in ein feuchtes Küchentuch und legst ihn für einen Tag ins Gemüsefach; Feigen und Käse schneidest du erst kurz vor dem Essen.

Angemachter Salat lässt sich dagegen nicht aufbewahren – er fällt im Dressing innerhalb weniger Minuten zusammen. Die Zeitangaben sind Richtwerte, keine Garantie: Riecht oder sieht etwas verändert aus, iss es nicht, auch nicht innerhalb dieser Zeit. Beide Snackberries-Produkte lagern laut Produktseite kühl, trocken und dunkel.

Häufige Fragen

Kann ich frische Feigen nehmen?

Auf dem Salat ja, im Dressing nicht. Drei bis vier reife frische Feigen in Vierteln sind obenauf wunderbar – dann zusätzlich zu den beiden Feigen im Dressing, nicht statt ihrer. Püriert funktionieren sie kaum: Eine frische Feige besteht überwiegend aus Wasser, das Dressing bleibt dünn und schmeckt flach. Im November ist die Frage ohnehin meist theoretisch.

Muss ich die Haselnüsse häuten?

Müssen nicht, lohnen schon. Es geht auch mit Haut, nur schmeckt sie herb und liegt auf gehackten Kernen sichtbar herum. Wenn du es machst, dann direkt nach dem Rösten – da löst sie sich von selbst. Hartnäckige Reste bekommst du mit kurzem Nachrösten und einer zweiten Runde im Küchentuch.

Und wenn ich den Ziegenkäse warm mag?

Dann in den Ofen, nicht in die Pfanne. Leg zentimeterdicke Scheiben auf ein Blech mit Backpapier und gib sie bei 200 Grad Ober-/Unterhitze fünf bis sieben Minuten auf die mittlere Schiene, bis die Oberfläche glänzt und die Ränder weich werden – länger nicht, sonst zerläuft der Käse. Setz die Scheiben sofort auf den angemachten Salat.

Welche Trockenfrucht ins Dressing wandert, entscheidet die Richtung des ganzen Salats: Feigen bringen die karamellige Tiefe mit, Aprikosen Säure, Datteln pure Süße. Alle Sorten findest du bei den Trockenfrüchten.

Rezept: Feldsalat mit Feigen und Ziegenkäse

2 Portionen · Arbeitszeit 20 Minuten · Ruhezeit 10 Minuten · Gesamtzeit 30 Minuten · Einfach

Zutaten

Für das Feigen-Dressing (ein Ansatz, etwa 150 ml)

  • 40 g Feigen Natural (etwa 2 Feigen)
  • 60 ml heißes, nicht kochendes Wasser
  • 1/2 kleine rote Zwiebel (etwa 40 g) – sie zieht im Essig und kommt danach auf den Salat
  • 1 1/2 EL Weißweinessig (etwa 22 ml)
  • 1/4 TL Salz
  • 1 TL mittelscharfer Senf
  • 2 EL Olivenöl (etwa 30 ml)
  • schwarzer Pfeffer aus der Mühle

Für den Salat

Allergene und Hinweise

Allergene in diesem Rezept: Schalenfrüchte (Haselnüsse), Milch (Ziegenkäse) und Senf. Weißweinessig wird aus Wein gemacht und kann deshalb Schwefeldioxid und Sulfite enthalten; sind es mehr als 10 Milligramm je Liter, muss das auf dem Etikett stehen. Nimmst du statt der Haselnüsse eine andere Nuss, kommt diese als weitere Schalenfrucht dazu; tauschst du die Feigen gegen getrocknete Aprikosen, können Schwefeldioxid und Sulfite hinzukommen. Die verwendeten Snackberries-Produkte können außerdem Spuren von Nüssen und anderen Schalenfrüchten enthalten. Bitte prüfe bei Allergien die Angaben auf den Produktseiten und Verpackungen aller Zutaten.

Ganze oder grob gehackte Nüsse und harte Trockenfruchtstücke können in die Atemwege von Kindern gelangen. Gib Kindern unter 4 Jahren Nüsse nur fein gemahlen und lass Kinder nur in Ruhe und unter Aufsicht essen.

Zubereitung

  1. Feigen einweichen, Zwiebel marinieren Schneide bei 40 g Feigen Natural den harten Stielansatz ab und würfle die Feigen etwa 1 Zentimeter groß. Übergieß sie in einem hohen, schmalen Gefäß mit 60 ml heißem Wasser und lass sie 10 Minuten quellen. Hobel in der Zeit 1/2 kleine rote Zwiebel in hauchdünne Ringe, misch sie mit 1 1/2 EL Weißweinessig und 1/4 TL Salz und lass sie ebenfalls 10 Minuten stehen – misch sie zwischendurch einmal durch, denn der Essig bedeckt die Ringe nicht ganz.
  2. Haselnüsse trocken rösten Erhitz eine trockene Pfanne ohne Öl bei mittlerer Hitze und gib 40 g Haselnusskerne Römer in einer Schicht hinein. Röste sie 5 bis 8 Minuten und schwenke die Pfanne dabei ständig. Fertig sind sie, wenn es nussig duftet und die braune Haut rissig wird. Schütte sie sofort auf einen Teller – in der heißen Pfanne rösten sie nach und werden bitter.
  3. Haselnüsse häuten und hacken Lass die Kerne so weit abkühlen, dass du sie anfassen kannst. Leg sie in ein sauberes Küchenhandtuch, schlag es zu und reibe sie kräftig gegeneinander: Die Haut löst sich in Flocken. Hartnäckige Reste dürfen bleiben. Lass die Kerne dann vollständig abkühlen – warm schmieren sie am Messer – und hack sie erst danach grob, etwa in Viertel. Die Wartezeit nutzt du für den Feldsalat.
  4. Dressing pürieren Heb die Zwiebelringe mit einer Gabel aus dem Essig und stell sie beiseite. Prüf die Feigen: Eine Gabel soll ohne Widerstand durch ein Würfelchen gehen. Gib den Essig, 1 TL Senf und etwas Pfeffer zu den Feigen samt Einweichwasser und püriere alles mit dem Stabmixer eine Minute fein. Gieß 2 EL Olivenöl in dünnem Strahl dazu und mixe weiter, bis das Dressing sämig ist und am Löffelrücken haftet. Probier es und salz nach Geschmack nach. Es ergibt etwa 150 ml, also mehr, als zwei Portionen brauchen.
  5. Feldsalat waschen Schneide die Wurzelansätze knapp ab, sodass die Rosetten zusammenhalten. Leg 150 g Feldsalat in eine Schüssel mit kaltem Wasser, bewege ihn vorsichtig und heb ihn nach ein bis zwei Minuten heraus, statt das Wasser abzugießen – so bleibt der Sand am Boden. Wiederhol das mit frischem Wasser, bis kein Sand mehr am Schüsselboden liegt, sortier welke Blätter aus und schleudere den Salat trocken.
  6. Feigen und Ziegenkäse schneiden Schneide bei den übrigen 40 g Feigen Natural den harten Stielansatz ab und die Feigen in etwa 5 Millimeter breite Streifen. Schneide 120 g Ziegenkäse in etwa 1 Zentimeter dicke Scheiben oder brich ihn in grobe Stücke.
  7. Anrichten und sofort servieren Misch den Feldsalat in einer weiten Schüssel mit 3 EL Dressing, bis jedes Blatt glänzt, und verteil ihn auf zwei Teller. Leg Feigenstreifen, die marinierten Zwiebelringe und den Ziegenkäse darauf und streu die Haselnüsse darüber. Löffel noch 1 bis 2 EL Dressing über die Beläge und serviere sofort: Angemachter Feldsalat fällt innerhalb weniger Minuten zusammen.

Tipps und Varianten

  • Röste die Haselnüsse in einer Schicht. 40 g passen in jede Pfanne; bei der doppelten Menge röste in zwei Durchgängen, sonst wird ein Teil blass und ein Teil zu dunkel.
  • Die Haut muss nicht vollständig weg. Was im Küchentuch bleibt, bleibt – nur die dicken, dunklen Hautstücke lohnt es sich abzupicken, denn sie schmecken herb.
  • Mach den Feldsalat erst unmittelbar vor dem Servieren an und lass die drei Beläge bis dahin getrennt stehen. Jede Minute im Dressing kostet den Rosetten Biss.
  • Das übrige Dressing füllst du in ein Schraubglas und stellst es in den Kühlschrank. Vor dem nächsten Mal kräftig schütteln, es setzt sich ab. Es passt auch zu Chicorée, Rucola oder Roter Bete.
  • Ohne Stabmixer: Hack die eingeweichten Feigen sehr fein und schüttel alles kräftig im Schraubglas. Das Dressing wird dann stückig statt sämig – schmeckt gleich, sieht anders aus.
  • Als Vorspeise reicht dieselbe Menge für vier kleine Teller. Die Dressing-Menge bleibt dabei dieselbe: 3 EL unter den Salat, 1 bis 2 EL über die Beläge.

Feldsalat mit Feigen und Ziegenkäse: Feigen-Dressing und Haselnüsse

  • 2 Portionen
  • 20 Minuten Arbeit
  • 10 Minuten Ruhezeit
  • 30 Minuten gesamt
  • Einfach

Zutaten

Für das Feigen-Dressing (ein Ansatz, etwa 150 ml)

  • 40 g Feigen Natural (etwa 2 Feigen)
  • 60 ml heißes, nicht kochendes Wasser
  • 1/2 kleine rote Zwiebel (etwa 40 g) – sie zieht im Essig und kommt danach auf den Salat
  • 1 1/2 EL Weißweinessig (etwa 22 ml)
  • 1/4 TL Salz
  • 1 TL mittelscharfer Senf
  • 2 EL Olivenöl (etwa 30 ml)
  • schwarzer Pfeffer aus der Mühle

Für den Salat

Allergene in diesem Rezept: Schalenfrüchte (Haselnüsse), Milch (Ziegenkäse) und Senf. Weißweinessig wird aus Wein gemacht und kann deshalb Schwefeldioxid und Sulfite enthalten; sind es mehr als 10 Milligramm je Liter, muss das auf dem Etikett stehen. Nimmst du statt der Haselnüsse eine andere Nuss, kommt diese als weitere Schalenfrucht dazu; tauschst du die Feigen gegen getrocknete Aprikosen, können Schwefeldioxid und Sulfite hinzukommen. Die verwendeten Snackberries-Produkte können außerdem Spuren von Nüssen und anderen Schalenfrüchten enthalten. Bitte prüfe bei Allergien die Angaben auf den Produktseiten und Verpackungen aller Zutaten.

Ganze oder grob gehackte Nüsse und harte Trockenfruchtstücke können in die Atemwege von Kindern gelangen. Gib Kindern unter 4 Jahren Nüsse nur fein gemahlen und lass Kinder nur in Ruhe und unter Aufsicht essen.

Zubereitung

  1. Feigen einweichen, Zwiebel marinierenSchneide bei 40 g Feigen Natural den harten Stielansatz ab und würfle die Feigen etwa 1 Zentimeter groß. Übergieß sie in einem hohen, schmalen Gefäß mit 60 ml heißem Wasser und lass sie 10 Minuten quellen. Hobel in der Zeit 1/2 kleine rote Zwiebel in hauchdünne Ringe, misch sie mit 1 1/2 EL Weißweinessig und 1/4 TL Salz und lass sie ebenfalls 10 Minuten stehen – misch sie zwischendurch einmal durch, denn der Essig bedeckt die Ringe nicht ganz.
  2. Haselnüsse trocken röstenErhitz eine trockene Pfanne ohne Öl bei mittlerer Hitze und gib 40 g Haselnusskerne Römer in einer Schicht hinein. Röste sie 5 bis 8 Minuten und schwenke die Pfanne dabei ständig. Fertig sind sie, wenn es nussig duftet und die braune Haut rissig wird. Schütte sie sofort auf einen Teller – in der heißen Pfanne rösten sie nach und werden bitter.
  3. Haselnüsse häuten und hackenLass die Kerne so weit abkühlen, dass du sie anfassen kannst. Leg sie in ein sauberes Küchenhandtuch, schlag es zu und reibe sie kräftig gegeneinander: Die Haut löst sich in Flocken. Hartnäckige Reste dürfen bleiben. Lass die Kerne dann vollständig abkühlen – warm schmieren sie am Messer – und hack sie erst danach grob, etwa in Viertel. Die Wartezeit nutzt du für den Feldsalat.
  4. Dressing pürierenHeb die Zwiebelringe mit einer Gabel aus dem Essig und stell sie beiseite. Prüf die Feigen: Eine Gabel soll ohne Widerstand durch ein Würfelchen gehen. Gib den Essig, 1 TL Senf und etwas Pfeffer zu den Feigen samt Einweichwasser und püriere alles mit dem Stabmixer eine Minute fein. Gieß 2 EL Olivenöl in dünnem Strahl dazu und mixe weiter, bis das Dressing sämig ist und am Löffelrücken haftet. Probier es und salz nach Geschmack nach. Es ergibt etwa 150 ml, also mehr, als zwei Portionen brauchen.
  5. Feldsalat waschenSchneide die Wurzelansätze knapp ab, sodass die Rosetten zusammenhalten. Leg 150 g Feldsalat in eine Schüssel mit kaltem Wasser, bewege ihn vorsichtig und heb ihn nach ein bis zwei Minuten heraus, statt das Wasser abzugießen – so bleibt der Sand am Boden. Wiederhol das mit frischem Wasser, bis kein Sand mehr am Schüsselboden liegt, sortier welke Blätter aus und schleudere den Salat trocken.
  6. Feigen und Ziegenkäse schneidenSchneide bei den übrigen 40 g Feigen Natural den harten Stielansatz ab und die Feigen in etwa 5 Millimeter breite Streifen. Schneide 120 g Ziegenkäse in etwa 1 Zentimeter dicke Scheiben oder brich ihn in grobe Stücke.
  7. Anrichten und sofort servierenMisch den Feldsalat in einer weiten Schüssel mit 3 EL Dressing, bis jedes Blatt glänzt, und verteil ihn auf zwei Teller. Leg Feigenstreifen, die marinierten Zwiebelringe und den Ziegenkäse darauf und streu die Haselnüsse darüber. Löffel noch 1 bis 2 EL Dressing über die Beläge und serviere sofort: Angemachter Feldsalat fällt innerhalb weniger Minuten zusammen.

Tipps und Varianten

  • Röste die Haselnüsse in einer Schicht. 40 g passen in jede Pfanne; bei der doppelten Menge röste in zwei Durchgängen, sonst wird ein Teil blass und ein Teil zu dunkel.
  • Die Haut muss nicht vollständig weg. Was im Küchentuch bleibt, bleibt – nur die dicken, dunklen Hautstücke lohnt es sich abzupicken, denn sie schmecken herb.
  • Mach den Feldsalat erst unmittelbar vor dem Servieren an und lass die drei Beläge bis dahin getrennt stehen. Jede Minute im Dressing kostet den Rosetten Biss.
  • Das übrige Dressing füllst du in ein Schraubglas und stellst es in den Kühlschrank. Vor dem nächsten Mal kräftig schütteln, es setzt sich ab. Es passt auch zu Chicorée, Rucola oder Roter Bete.
  • Ohne Stabmixer: Hack die eingeweichten Feigen sehr fein und schüttel alles kräftig im Schraubglas. Das Dressing wird dann stückig statt sämig – schmeckt gleich, sieht anders aus.
  • Als Vorspeise reicht dieselbe Menge für vier kleine Teller. Die Dressing-Menge bleibt dabei dieselbe: 3 EL unter den Salat, 1 bis 2 EL über die Beläge.

Rezept aus dem Snackberries Magazin · https://snackberries.com/blogs/magazin/salat-mit-feigen-und-ziegenkaese

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