Der Kern macht den Unterschied
Bei schokolierten Nüssen entscheidet nicht die Schokolade über das Ergebnis, sondern der Kern darunter. Eine Mandel, die vor dem Überziehen geröstet wurde, bringt Röstaromen mit, die sich mit dem Kakao verbinden. Eine ungeröstete bleibt blass. Deshalb ist der Aufwand vor dem eigentlichen Schokolieren der eigentliche Qualitätsfaktor.
Süß, salzig, würzig
Die spannendsten Kombinationen entstehen dort, wo die Schokolade nicht allein bleibt. Salz verstärkt die Wahrnehmung von Süße und lässt Zartbitterschokolade voller wirken – der Grund, warum gesalzene Mandeln in Zartbitter so gut funktionieren. Zimt bringt Wärme und passt zu Vollmilch. Chili wirkt erst im Nachgang, wenn die Schokolade längst geschmolzen ist, und macht aus einer Nuss ein kleines Erlebnis.
Kaffee und Kakao
Ganze Kaffeebohnen in Zartbitterschokolade sind eine eigene Kategorie. Sie werden nicht gekaut wie eine Nuss, sondern zerbeißen mit einem hörbaren Knacken und setzen dabei die volle Röstbitterkeit frei. Wer Espresso mag, wird sie mögen. Milder wird es bei Mandeln mit Cappuccino- oder Tiramisu-Aroma, wo die Kaffeenote über die Kuvertüre kommt statt über die Bohne.
Worauf Sie beim Kauf achten sollten
Ein guter schokolierter Kern hat eine gleichmäßige, geschlossene Hülle ohne Risse und klebt nicht. Bricht man ihn auf, sollte die Nuss darin hell und nicht ölig glänzend sein – dunkle Ränder oder ein ranziger Geruch deuten auf lange Lagerung hin. Nüsse enthalten viel ungesättigtes Fett und werden mit der Zeit ranzig, deshalb sind Frische und Umschlag hier wichtiger als bei getrockneten Früchten.
Lagerung
Kühl, trocken und dunkel, aber nicht im Kühlschrank. Nach dem Öffnen die Packung gut verschließen, denn Nüsse nehmen Fremdgerüche schnell an. Bei 15 bis 18 Grad halten sich schokolierte Nüsse problemlos mehrere Monate.
Alle Sorten erhalten Sie in 250 g, 500 g und 1 kg – die großen Gebinde lohnen sich besonders, wenn Sie regelmäßig naschen oder für ein Büro einkaufen.