Kürbis-Curry mit Kokosmilch, Mango und gerösteten Cashewkernen
Getrocknete Mango in der Soße, geröstete Cashewkerne obenauf: So bekommt das Kürbis-Curry Süße, Bindung und Biss. Dazu Mengen für zwei, vier und sechs Portionen sowie eine Fehlerhilfe.
- Gesamtzeit
- 1 Stunde
- Arbeitszeit
- 25 Minuten
- Portionen
- 4 Portionen
- Schwierigkeit
- Einfach
KI-gestützt erstellt, redaktionell geprüft und freigegeben. Fotos: KI-generiert. Verantwortlich für den Inhalt nach § 18 Abs. 2 MStV: Snackberries GmbH, Ali Ghosairi, Mary-Astell-Str. 1, 28359 Bremen
Kürbis-Curry mit Kokosmilch ist schnell gekocht und schmeckt oft ein wenig flach, denn Kürbis und Kokosmilch sind beide mild. Hier arbeitet getrocknete Mango gegen diese Milde an: fein gewürfelt zieht sie in heißer Brühe auf und gibt der Soße Süße und Bindung, in Streifen kommt sie zum Schluss dazu. Die Cashewkerne röstest du selbst und streust sie erst auf den Teller.
Was die getrocknete Mango in der Soße macht
Die Zutatenliste von Mango Natural Brooks besteht aus einem Wort: Mango. Diese getrocknete Mango ist ohne Zuckerzusatz – enthält von Natur aus Zucker, und zwar reichlich: Die Produktseite nennt 60 Gramm Zucker je 100 Gramm. Die Soße wird also mit Mango gesüßt.
Weich muss die Frucht dafür erst werden, und die Einweichbrühe hat gleich eine zweite Aufgabe. Deshalb übergießt du die Würfel am Anfang mit der heißen Gemüsebrühe und lässt sie stehen, während du den Kürbis schneidest: Sie saugen sich voll und geben einen Teil ihres Zuckers an die Brühe ab. Genau mit dieser Brühe löschst du später die Gewürze ab – die Einweichflüssigkeit ist die Brühe aus dem Rezept und wandert komplett in den Topf, es geht nichts verloren.
Beim Garen zerfallen die Würfel nicht ganz, sie werden marmeladig. Drückst du am Ende drei oder vier Kürbiswürfel am Topfrand breit und rührst sie unter, bindet diese Mischung aus Fruchtmark und Kürbispüree die Soße, ohne dass du Mehl oder Speisestärke einrühren musst.
Dieselbe Frucht verschwindet zur Hälfte in der Soße und bleibt zur anderen Hälfte als Streifen sichtbar.
Süße braucht Gegengewicht. Weil die Mango so viel davon mitbringt, gehören in dieses Curry mehr Salz und mehr Säure als in ein Kürbis-Curry ohne Frucht: Salz schon beim Garen, der Saft einer ganzen Limette am Ende, dann noch einmal Salz am Teller. In Nordindien würzt man übrigens umgekehrt mit getrockneter Mango – dort als säuerliches Pulver aus unreifen, grünen Früchten.
Welchen Kürbis du nimmst
Das Grundrezept rechnet mit 750 Gramm Kürbiswürfel. Beim Hokkaido brauchst du dafür rund 900 Gramm ganze Frucht: Die Schale gart mit, du entfernst nur Stiel, Kerne und die faserige Mitte. Butternut schmeckt milder und etwas süßer und funktioniert genauso – ihn schälst du, deshalb rechne mit rund 1,1 Kilo. Würfel von etwa 2,5 Zentimetern sind der Kompromiss: Kleinere zerfallen zu Püree, größere bleiben in der Mitte fest.
Wichtiger als jede Sorte ist aber eine andere Sache: Kürbis darf nicht bitter schmecken. Das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit weist darauf hin, dass bitter schmeckender Kürbis nicht gegessen werden soll, ob roh oder gekocht; betroffen sind vor allem Früchte aus Privatgärten mit selbst gewonnenem Saatgut (Stand der Seite: 1. September 2015). Probier also ein kleines rohes Stückchen, bevor der ganze Kürbis im Topf landet – und spuck es sofort aus, wenn es bitter schmeckt.
Die Cashewkerne kommen erst auf den Teller
Die Cashewkerne Natural röstest du vorweg in einer trockenen Pfanne: mittlere Hitze, vier bis sechs Minuten, die Pfanne immer wieder schwenken, bis die Kerne nussig duften und hell gefleckt sind.
Kein Öl, kein Salz, kein Gewürz. Die Kerne sollen nichts mitbringen, was sich mit der Soße streitet, und das passt zu ihrer Zutatenliste: Cashewkerne, mehr steht da nicht. Sie sind ungesalzen – und bei einer Frucht mit 60 Gramm Zucker je 100 Gramm willst du das Salz selbst dosieren.
In die Soße kommen die Kerne nie. Cashewkerne sind weicher als Mandeln oder Haselnüsse; schon ein paar Minuten in der heißen Soße kosten sie ihren Biss. Dasselbe Prinzip steckt im Apfelkuchen mit Mandeln: Dort kommen die gehackten Mandeln erst nach 40 Minuten auf den Kuchen, damit sie nicht zu dunkel werden.
Gewürze statt Fertigpaste
Dieses Curry kommt ohne fertige Currypaste aus, und das ist Absicht: Fertige Pasten bringen oft schon Salz und Süße mit, und bei einem Gericht, dessen Süße aus der Frucht kommt, willst du beides in der Hand behalten. Die Basis sind vier gemahlene Gewürze – Koriander, Kurkuma, Kreuzkümmel und eine kleine Menge Zimt als Brücke zwischen Kürbis und Mango. Hitze und Fett brauchen sie, aber nur kurz: 30 bis 45 Sekunden im heißen Öl zu den Zwiebeln rühren, bis es aufdringlich duftet, dann sofort mit der Brühe ablöschen. Kurkuma brennt schnell an und wird bitter – und das merkst du erst in der fertigen Soße.
Wenn etwas schiefgeht
| Wenn … | dann … |
|---|---|
| die Soße zu dünn ist | drück drei oder vier Kürbiswürfel am Topfrand breit, rühr sie unter und köchel ohne Deckel weiter. |
| Öl obenauf schwimmt | war die Hitze zu groß. Topf vom Herd ziehen, zwei Esslöffel Wasser unterrühren – dann bindet die Soße meist wieder. |
| der Kürbis zerfällt | waren die Würfel zu klein oder du hast zu oft gerührt. Aus dem Rest wird eine sehr gute Suppe: 200 Milliliter Wasser dazu und pürieren. |
| das Curry zu süß schmeckt | fehlen Salz und Säure, nicht weniger Mango. Erst einen halben Teelöffel Salz, dann einen Spritzer Limette, dann wieder probieren. |
| die Cashewkerne bitter schmecken | lagen sie zu lange in der heißen Pfanne. Hell gefleckt reicht – und sofort herausnehmen. |
Mengen, Vorbereiten und Aufbewahren
Das Verhältnis bleibt in jeder Menge gleich: etwa 0,8 Milliliter Flüssigkeit je Gramm Kürbis, davon zwei Drittel Kokosmilch und ein Drittel Brühe. An der Brühe lässt sich nicht sparen, denn in ihr weicht die Mango ein. Für sechs Portionen bleibt deshalb eine halbe Dose Kokosmilch übrig; die stellst du abgedeckt in den Kühlschrank und verbrauchst sie innerhalb von zwei bis drei Tagen. Nimm dann auch einen weiten Topf, denn mehr als zwei Lagen Kürbis garen ungleichmäßig.
| Portionen | Kürbiswürfel | Flüssigkeit | Mango · Cashewkerne | Garzeit |
|---|---|---|---|---|
| 2 | 375 g (ca. 450 g ganzer Hokkaido) | 200 ml Kokosmilch + 100 ml Brühe | 40 g · 40 g | 12–15 Min. |
| 4 | 750 g (ca. 900 g ganzer Hokkaido) | 400 ml Kokosmilch + 200 ml Brühe | 80 g · 80 g | 15–18 Min. |
| 6 | 1.125 g (ca. 1,35 kg ganzer Hokkaido) | 600 ml Kokosmilch (1½ Dosen) + 300 ml Brühe | 120 g · 120 g | 18–22 Min. |
Für den Einkauf gerechnet: Weil von beiden Produkten 80 Gramm je Durchgang für vier Personen ins Essen gehen, deckt eine 250-Gramm-Packung drei solche Abendessen, 500 Gramm sechs und ein Kilo zwölf.
Vorbereiten lässt sich fast alles einen Tag vorher: Kürbis, Zwiebeln, Knoblauch, Ingwer und Mango schneiden, Kerne rösten. Das Gemüse kommt abgedeckt in den Kühlschrank, die Kerne in ein geschlossenes Glas bei Zimmertemperatur. Nur die heiße Brühe gießt du erst über die Mango, wenn du wirklich anfängst.
Das fertige Curry bewahrst du abgedeckt im Kühlschrank auf und verbrauchst es innerhalb von zwei bis drei Tagen; stell es zügig kalt, am besten innerhalb von zwei Stunden, und erwärm es langsam, aber so, dass es überall richtig heiß wird – mit frischen Kernen obendrauf, die vom Vortag sind weich geworden. Eingefroren bei −18 °C verbrauchst du es innerhalb von etwa zwei bis drei Monaten und taust es über Nacht im Kühlschrank auf: Der Kürbis wird weicher, die Kokosmilch kann sich trennen, einmal kräftig durchrühren hilft. Die Zeitangaben sind Richtwerte, keine Garantie. Riecht das Curry ungewohnt oder sieht es verändert aus, iss es nicht, auch nicht innerhalb dieser Zeit.
Häufige Fragen
Ist das Kürbis-Curry vegan?
Alle Zutaten dieses Rezepts sind pflanzlich. Eine Stelle lohnt den Blick aufs Etikett, und deshalb steht in der Zutatenliste ausdrücklich eine pflanzliche Gemüsebrühe: Fertige Brühe ist meist pflanzlich, aber nicht immer – und sie enthält häufig Sellerie. Selbst gekochte Brühe aus Suppengemüse ist pflanzlich, enthält aber meist ebenfalls Sellerie. Wer sichergehen will, nimmt Wasser und salzt etwas kräftiger.
Kann ich andere Nüsse nehmen?
Ja. Mandeln und Haselnüsse passen gut, brauchen in der trockenen Pfanne aber eine bis zwei Minuten länger, weil sie fester sind. Hack sie grob – als ganze Kerne sind sie auf dem weichen Curry zu dominant. Cashewkerne bleiben mild und buttrig, Mandeln und Haselnüsse bringen eine kräftige Röstnote mit.
Geht das Rezept auch mit frischer Mango?
Ja, aber es wird ein anderes Gericht. Frische Mango besteht überwiegend aus Wasser: Mitgekocht würde sie die Soße verdünnen, statt sie zu binden. Nimm deshalb statt der 80 Gramm getrockneter Mango etwa 200 Gramm frische Mango in Würfeln und rühr sie erst unter, wenn der Herd aus ist – dort, wo sonst die Streifen dazukommen. Die Brühe gießt du ohne Mango zum Ablöschen in den Topf, und die Soße bindest du allein mit den breitgedrückten Kürbiswürfeln – drück dafür ein paar mehr breit. Die Soße schmeckt dann weniger süß; fehlt dir Süße, rühr einen Esslöffel Zucker unter.
Wie scharf wird das Curry?
So scharf, wie du es machst. Mit einer entkernten roten Chili bleibt es mild bis mittel, denn Kokosmilch und Mango federn Schärfe stark ab. Lass die Kerne drin oder gib Chiliflocken dazu, dann wird es deutlich schärfer. Essen Kinder mit, lass die Chili weg und schärf erst auf dem eigenen Teller nach.
Welche Nuss obenauf landet, prägt dieses Curry stärker als die Gewürze. Die Sorten findest du bei den Nüssen.
Rezept: Kürbis-Curry mit Kokosmilch, Mango und Cashewkernen
4 Portionen · Arbeitszeit 25 Minuten · Gesamtzeit 1 Stunde · Einfach
Zutaten
Für das Curry
- 1 Hokkaido-Kürbis (ca. 900 g, ergibt ca. 750 g Würfel)
- 2 Zwiebeln (ca. 200 g)
- 3 Knoblauchzehen
- 25 g frischer Ingwer
- 1 rote Chili (entkernt, nach Geschmack)
- 2 EL neutrales Pflanzenöl (z. B. Rapsöl)
- 2 TL gemahlener Koriander
- 1 ½ TL gemahlene Kurkuma
- 1 ½ TL gemahlener Kreuzkümmel
- ¼ TL gemahlener Zimt
- 1 TL Salz, dazu Salz zum Abschmecken
- 200 ml Gemüsebrühe (pflanzlich)
- 400 ml Kokosmilch (1 Dose)
- 80 g Mango Natural Brooks (40 g fein gewürfelt, 40 g in Streifen)
- Saft von 1 Limette (ca. 2 EL)
Zum Servieren
- 80 g Cashewkerne Natural
- 300 g Langkornreis
- ½ Bund Koriandergrün (ca. 15 g; alternativ Petersilie)
- 1 Limette, in Viertel geschnitten
Allergene und Hinweise
Allergene in diesem Rezept: Schalenfrüchte (Kaschunüsse, also Cashewkerne; bei der Variante mit anderen Nüssen auch Mandeln oder Haselnüsse). Gemüsebrühe enthält häufig Sellerie, auch selbst gekochte aus Suppengemüse; fertige Brühe je nach Sorte zusätzlich glutenhaltiges Getreide oder Soja – prüf dort die Zutatenliste. Die verwendeten Snackberries-Produkte können außerdem Spuren von Nüssen und anderen Schalenfrüchten enthalten. Bitte prüfe bei Allergien die Angaben auf den Produktseiten und Verpackungen aller Zutaten.
Ganze oder grob gehackte Nüsse und harte Trockenfruchtstücke können in die Atemwege von Kindern gelangen. Gib Kindern unter 4 Jahren Nüsse nur fein gemahlen und lass Kinder nur in Ruhe und unter Aufsicht essen.
Lass gekochten Reis und Reste des Currys nicht warm oder bei Zimmertemperatur stehen: Darin können sich Keime stark vermehren. Stell beides zügig kalt, bewahre es abgedeckt im Kühlschrank auf und erwärm es vor dem Essen überall richtig heiß.
Zubereitung
- Cashewkerne rösten Röste 80 g Cashewkerne Natural in einer trockenen Pfanne ohne Öl bei mittlerer Hitze 4 bis 6 Minuten und schwenke die Pfanne dabei immer wieder. Fertig sind sie, wenn sie nussig duften und hell gefleckt sind. Stürze sie sofort auf einen Teller – in der heißen Pfanne rösten sie nach und werden bitter.
- Mango schneiden und einweichen Schneide mit der Küchenschere 40 g Mango Natural Brooks in Würfel von etwa 5 Millimetern und 40 g in Streifen von etwa 5 Millimetern Breite. Gib die Würfel in eine kleine Schüssel, übergieße sie mit 200 ml heißer Gemüsebrühe und lass sie stehen, bis du sie brauchst, mindestens aber 10 Minuten. Die Streifen stellst du beiseite.
- Kürbis vorbereiten Wasch den Kürbis, halbiere ihn und kratz Kerne und Fasern mit einem Löffel heraus. Schneide die Hälften in Spalten und diese in Würfel von etwa 2,5 Zentimetern; die Schale bleibt beim Hokkaido dran. Du brauchst etwa 750 g Würfel. Probier vorher ein kleines rohes Stückchen: Schmeckt es bitter, spuck es sofort aus und verwende den Kürbis nicht.
- Zwiebeln anbraten Schneide die Zwiebeln in feine Streifen, hacke den Knoblauch fein, reib den Ingwer und schneide die entkernte Chili in feine Ringe. Erhitze 2 EL Öl in einem weiten Topf und brate die Zwiebeln bei mittlerer Hitze 5 bis 6 Minuten, bis sie glasig sind und erste goldene Ränder haben. Gib Knoblauch, Ingwer und Chili dazu und brate alles 1 Minute mit.
- Gewürze anrösten und ablöschen Streu Koriander, Kurkuma, Kreuzkümmel und Zimt dazu und rühre sie 30 bis 45 Sekunden im Fett, bis sie kräftig duften. Lösch dann sofort mit der eingeweichten Mango samt Brühe ab: Kurkuma brennt schnell an und wird dabei bitter.
- Kürbis garen Gieß die Kokosmilch dazu, rühr 1 TL Salz unter und gib die Kürbiswürfel in den Topf. Lass alles einmal aufkochen und dann bei kleiner bis mittlerer Hitze mit halb aufgelegtem Deckel 15 bis 18 Minuten köcheln. Die Soße darf blubbern, aber nicht sprudeln. Rühre höchstens zweimal um, damit der Kürbis nicht zerfällt. Setz jetzt auch den Reis nach Packungsangabe auf, er braucht etwa so lange.
- Garpunkt prüfen Fertig ist der Kürbis, wenn eine Messerspitze ohne Widerstand hineingeht, der Würfel aber noch seine Form hält. Braucht er länger, gib in Schritten von 3 Minuten zu.
- Soße binden Drück drei oder vier Kürbiswürfel am Topfrand mit dem Löffel breit und rühr sie unter. Ist die Soße noch zu dünn, lass sie ohne Deckel 3 bis 5 Minuten weiterköcheln; ist sie zu dick, rühr 2 bis 3 EL heißes Wasser unter.
- Abschmecken und servieren Nimm den Topf vom Herd. Rühr die Mangostreifen unter und lass sie 2 bis 3 Minuten ziehen. Gib den Limettensaft dazu und schmeck mit Salz und, wenn du magst, mit mehr Limette ab. Verteile das Curry auf vier Schalen, streu die gerösteten Cashewkerne darüber und leg Koriandergrün und Limettenviertel dazu. Den Reis servierst du daneben.
Tipps und Varianten
- Setz den Reis auf, wenn der Kürbis in den Topf kommt – dann sind beide etwa gleichzeitig fertig.
- Die Cashewkerne kommen nie in die Soße: Schon ein paar Minuten in der heißen Kokosmilch kosten sie ihren Biss und machen sie weich. Wärmst du Reste auf, streu frische Kerne darüber.
- Schmeckt das Curry zu süß, fehlen Salz und Säure – nicht weniger Mango. Erst einen halben Teelöffel Salz, dann einen Spritzer Limette, dann wieder probieren.
- Sind deine Mangostreifen sehr fest, gib sie 2 Minuten vor Ende in den Topf statt erst danach.
- Mit Butternut statt Hokkaido brauchst du rund 1,1 kg ganze Frucht für 750 g Würfel, weil du ihn schälst. Die Garzeit bleibt gleich.
Kürbis-Curry mit Kokosmilch, Mango und gerösteten Cashewkernen
Zutaten
Für das Curry
- 1 Hokkaido-Kürbis (ca. 900 g, ergibt ca. 750 g Würfel)
- 2 Zwiebeln (ca. 200 g)
- 3 Knoblauchzehen
- 25 g frischer Ingwer
- 1 rote Chili (entkernt, nach Geschmack)
- 2 EL neutrales Pflanzenöl (z. B. Rapsöl)
- 2 TL gemahlener Koriander
- 1 ½ TL gemahlene Kurkuma
- 1 ½ TL gemahlener Kreuzkümmel
- ¼ TL gemahlener Zimt
- 1 TL Salz, dazu Salz zum Abschmecken
- 200 ml Gemüsebrühe (pflanzlich)
- 400 ml Kokosmilch (1 Dose)
- 80 g Mango Natural Brooks (40 g fein gewürfelt, 40 g in Streifen)
- Saft von 1 Limette (ca. 2 EL)
Zum Servieren
- 80 g Cashewkerne Natural
- 300 g Langkornreis
- ½ Bund Koriandergrün (ca. 15 g; alternativ Petersilie)
- 1 Limette, in Viertel geschnitten
Allergene in diesem Rezept: Schalenfrüchte (Kaschunüsse, also Cashewkerne; bei der Variante mit anderen Nüssen auch Mandeln oder Haselnüsse). Gemüsebrühe enthält häufig Sellerie, auch selbst gekochte aus Suppengemüse; fertige Brühe je nach Sorte zusätzlich glutenhaltiges Getreide oder Soja – prüf dort die Zutatenliste. Die verwendeten Snackberries-Produkte können außerdem Spuren von Nüssen und anderen Schalenfrüchten enthalten. Bitte prüfe bei Allergien die Angaben auf den Produktseiten und Verpackungen aller Zutaten.
Ganze oder grob gehackte Nüsse und harte Trockenfruchtstücke können in die Atemwege von Kindern gelangen. Gib Kindern unter 4 Jahren Nüsse nur fein gemahlen und lass Kinder nur in Ruhe und unter Aufsicht essen.
Lass gekochten Reis und Reste des Currys nicht warm oder bei Zimmertemperatur stehen: Darin können sich Keime stark vermehren. Stell beides zügig kalt, bewahre es abgedeckt im Kühlschrank auf und erwärm es vor dem Essen überall richtig heiß.
Zubereitung
- Cashewkerne röstenRöste 80 g Cashewkerne Natural in einer trockenen Pfanne ohne Öl bei mittlerer Hitze 4 bis 6 Minuten und schwenke die Pfanne dabei immer wieder. Fertig sind sie, wenn sie nussig duften und hell gefleckt sind. Stürze sie sofort auf einen Teller – in der heißen Pfanne rösten sie nach und werden bitter.
- Mango schneiden und einweichenSchneide mit der Küchenschere 40 g Mango Natural Brooks in Würfel von etwa 5 Millimetern und 40 g in Streifen von etwa 5 Millimetern Breite. Gib die Würfel in eine kleine Schüssel, übergieße sie mit 200 ml heißer Gemüsebrühe und lass sie stehen, bis du sie brauchst, mindestens aber 10 Minuten. Die Streifen stellst du beiseite.
- Kürbis vorbereitenWasch den Kürbis, halbiere ihn und kratz Kerne und Fasern mit einem Löffel heraus. Schneide die Hälften in Spalten und diese in Würfel von etwa 2,5 Zentimetern; die Schale bleibt beim Hokkaido dran. Du brauchst etwa 750 g Würfel. Probier vorher ein kleines rohes Stückchen: Schmeckt es bitter, spuck es sofort aus und verwende den Kürbis nicht.
- Zwiebeln anbratenSchneide die Zwiebeln in feine Streifen, hacke den Knoblauch fein, reib den Ingwer und schneide die entkernte Chili in feine Ringe. Erhitze 2 EL Öl in einem weiten Topf und brate die Zwiebeln bei mittlerer Hitze 5 bis 6 Minuten, bis sie glasig sind und erste goldene Ränder haben. Gib Knoblauch, Ingwer und Chili dazu und brate alles 1 Minute mit.
- Gewürze anrösten und ablöschenStreu Koriander, Kurkuma, Kreuzkümmel und Zimt dazu und rühre sie 30 bis 45 Sekunden im Fett, bis sie kräftig duften. Lösch dann sofort mit der eingeweichten Mango samt Brühe ab: Kurkuma brennt schnell an und wird dabei bitter.
- Kürbis garenGieß die Kokosmilch dazu, rühr 1 TL Salz unter und gib die Kürbiswürfel in den Topf. Lass alles einmal aufkochen und dann bei kleiner bis mittlerer Hitze mit halb aufgelegtem Deckel 15 bis 18 Minuten köcheln. Die Soße darf blubbern, aber nicht sprudeln. Rühre höchstens zweimal um, damit der Kürbis nicht zerfällt. Setz jetzt auch den Reis nach Packungsangabe auf, er braucht etwa so lange.
- Garpunkt prüfenFertig ist der Kürbis, wenn eine Messerspitze ohne Widerstand hineingeht, der Würfel aber noch seine Form hält. Braucht er länger, gib in Schritten von 3 Minuten zu.
- Soße bindenDrück drei oder vier Kürbiswürfel am Topfrand mit dem Löffel breit und rühr sie unter. Ist die Soße noch zu dünn, lass sie ohne Deckel 3 bis 5 Minuten weiterköcheln; ist sie zu dick, rühr 2 bis 3 EL heißes Wasser unter.
- Abschmecken und servierenNimm den Topf vom Herd. Rühr die Mangostreifen unter und lass sie 2 bis 3 Minuten ziehen. Gib den Limettensaft dazu und schmeck mit Salz und, wenn du magst, mit mehr Limette ab. Verteile das Curry auf vier Schalen, streu die gerösteten Cashewkerne darüber und leg Koriandergrün und Limettenviertel dazu. Den Reis servierst du daneben.
Tipps und Varianten
- Setz den Reis auf, wenn der Kürbis in den Topf kommt – dann sind beide etwa gleichzeitig fertig.
- Die Cashewkerne kommen nie in die Soße: Schon ein paar Minuten in der heißen Kokosmilch kosten sie ihren Biss und machen sie weich. Wärmst du Reste auf, streu frische Kerne darüber.
- Schmeckt das Curry zu süß, fehlen Salz und Säure – nicht weniger Mango. Erst einen halben Teelöffel Salz, dann einen Spritzer Limette, dann wieder probieren.
- Sind deine Mangostreifen sehr fest, gib sie 2 Minuten vor Ende in den Topf statt erst danach.
- Mit Butternut statt Hokkaido brauchst du rund 1,1 kg ganze Frucht für 750 g Würfel, weil du ihn schälst. Die Garzeit bleibt gleich.
Rezept aus dem Snackberries Magazin · https://snackberries.com/blogs/magazin/kuerbis-curry-mit-cashewkernen
Das brauchst du von Snackberries
Alle Preise inkl. MwSt., zzgl. Versandkosten. Preise und Verfügbarkeit kommen live aus dem Shop.