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Nüsse, die nach Nüssen schmecken
Bei Nüssen entscheidet die Frische über alles. Ihr hoher Fettanteil macht sie empfindlich: Zu lange oder zu warm gelagert, werden sie ranzig, und das schmeckt man sofort. Deshalb ist bei Nüssen der Umschlag wichtiger als jedes Versprechen auf der Packung.
Unsere Sorten im Überblick
Mandeln sind die vielseitigsten – mild, fest, gut zu würzen. Cashewkerne sind weicher und von Natur aus leicht süßlich, was sie zur beliebtesten Nuss für Kinder macht. Walnüsse bringen eine feine Bitternote aus der Häutchenschicht mit, die zu Käse und Salat passt. Haselnüsse der Sorte Römer sind großkernig und aromatisch. Macadamia gilt als Königin der Nüsse: buttrig, cremig, mit dem höchsten Fettanteil – und entsprechend im Preis. Pistazien führen wir in drei Varianten: mit Haut, blanchiert und geröstet-gesalzen.
Mit Haut oder blanchiert?
Blanchierte Pistazienkerne werden kurz in heißes Wasser getaucht, damit sich die dünne Samenhaut löst. Zurück bleibt der intensiv grüne Kern – optisch die schönere Variante und deshalb in der Patisserie beliebt. Kerne mit Haut schmecken etwas herber und intensiver. Für Eis, Pesto oder Torten nimmst du blanchierte, zum Knabbern die mit Haut.
Naturbelassen oder geröstet
Rösten verändert die Nuss grundlegend: Durch die Maillard-Reaktion entstehen Röstaromen, die roh nicht vorhanden sind, und die Textur wird knäckiger. Naturbelassene Kerne schmecken milder und sind die bessere Wahl, wenn du selbst weiterverarbeitest – etwa für Nussmus, Milchalternativen oder Backwerk.
Lagerung
Luftdicht, kühl und dunkel. Größere Mengen kannst du problemlos einfrieren, Nüsse vertragen das gut und verlieren dabei nichts an Qualität. Ein Tipp: Nach dem Auftauen kurz in der trockenen Pfanne anrösten, dann schmecken sie wie frisch.
Alle Sorten in 250 g, 500 g und 1 kg.