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Frucht, nur ohne Wasser
Trocknen ist die älteste Konservierungsmethode der Welt und zugleich die ehrlichste: Der Frucht wird beim Trocknen selbst nichts hinzugefügt, ihr wird nur Wasser entzogen. Was bleibt, ist konzentriert – deshalb schmeckt eine getrocknete Aprikose intensiver als eine frische.
Getrocknet, gefriergetrocknet, kandiert
Klassisch getrocknet behält die Frucht eine Restfeuchte und bleibt weich bis zäh – so kennst du Datteln, Feigen, Aprikosen, Mango und Apfelringe. Gefriergetrocknet wird sie im Vakuum entwässert: Form, Farbe und Aroma bleiben erhalten, das Ergebnis ist extrem knusprig. Gesüßt oder kandiert sind nur die Sorten, die von Natur aus zu sauer wären – was zugesetzt wurde, steht in der Produktbeschreibung.
Orange oder braun, kühl gelagert
Die leuchtend orangefarbene Aprikose ist geschwefelt, die braune nicht – kein Mangel, sondern der natürliche Zustand und geschmacklich oft karamelliger. Gelagert wird kühl, trocken, dunkel und luftdicht. Der weißliche Belag auf Datteln und Feigen ist ausgetretener Fruchtzucker, kein Schimmel.